aufmacher.jpg

Im Meer des Lebens, Meer des Sterbens,

in beiden müde geworden, sucht meine Seele den Berg,

an dem alle Flut verebbt.

Japan, 7. Jahrhundert

Forum

Trauerhilfe und -begleitung

für Suizid-Hinterbliebene

Der Suizid eines geliebten Menschen lässt auch unser eigenes Leben sterben. Je fester das

emotionale Band war, desto tiefer unser eigener freier Fall in die Fassungslosigkeit und

Verzweiflung.

Deshalb wollen wir den Tod nicht wahrhaben, klammern uns an das Gestern, weil hinter dem Tod die

Wüste der Sinnlosigkeit und unserer Selbstvorwürfe lauert. In dieser Wüste können wir nicht leben,

verenden auch wir grausam. Alle unsere Kämpfe gegen das Schicksal des Todes, sind verzweifelte

Versuche, dieser Wüste zu entrinnen und eine neue, noch versteckte Heimat finden zu können.

Einen neuen, sinnhaften Rahmen, der es uns ermöglicht, die schreckliche Erfahrung zu integrieren

und in unserem Leben trotz allem den zerstörten Sinn und den zerstörten Frieden zaghaft wieder

finden zu dürfen. Trauer als Möglichkeit zur Befreiung und Erlösung, nicht als

dauerhafte Qual oder hoffnungslose Vertröstung.

Hier finden Suizidhinterbliebene eine professionelle Unterstützung, mit persönlichem

Kontakt in der Region Frankfurt/Taunus/Rhein-Main und überregional virtuell.

Im Meer des Lebens, Meer des Sterbens,

in beiden müde geworden, sucht meine Seele den Berg,

an dem alle Flut verebbt.

Japan, 7. Jahrhundert

Wählen Sie die für Sie passende Hilfe:

Trauergruppe

Einmal im Monat trifft sich eine offene Schicksals-gemeinschaft zum zwanglosen Austausch mit gemeinsamem Reden, Schweigen, Kochen und Essen, Filme schauen, Vorlesen, Wandern und Aufenthalte in der Natur, u.v.m.

Individuelle Termine

Oft ist die Anwesenheit auch noch so verständnis-voller Menschen für Hinterbliebene unerträglich. Unter vier Augen finden Sie hier ein absolutes Angenommensein, eine vollständige Vertraulich-keit, der Möglichkeit sich mit wirklich allem zeigen zu können, und Wege zum Frieden und ins Leben zu finden.

s4.jpg

Stille

Einmal im Monat treffen sich Interessierte zur Stille. Dieser weise alte und doch zeitlose Rahmen kann durch Achtsamkeits-Meditation,  gemeinsames Hören, Austauschen und Sein, Erkenntnis und Einverstandensein mit den Gegebenheiten eine seelische und emotionale

Erleichterung wirkungsvoll unterstützen.

Forum

Tauschen Sie sich virtuell mit anderen Betroffenen aus. Geben und erhalten Sie hier Verständnis und Kraft. Nirgendwo sonst kann Ihnen so geduldig und verständnisvoll zugehört werden. Nirgendwo sonst können Sie sich gefahrlos mit allem zeigen und Ihre Last ablegen. Mit jedem Beitrag dienen sie zudem allen anderen suchenden Betroffenen.

momentan kein Zugang
i.jpg

Trauer und Schmerz heißt: es war.

Frieden heißt: es darf gewesen sein. Genau so, wie es war.

Beim Tod im natürlichen Fluss des Lebens hat unsere Sprache eigene Worte für

Hinterbliebene: Witwe(r) und Waise. Für das Schicksal des Todes schwingt darin eine Einverständnis zum gemässen Werden und Vergehen. Ein Tod, der diese Zeitfolge verletzt, ist selbst für unsere Sprache so un-fassbar, dass sie dabei wortlos ist. Es gibt kein Wort für Eltern, deren Kind gestorben ist, es gibt kein Wort für Hinterbliebene eines Suizidverstorbenen. Sicher, es gibt dazu Wortschöpfungen wie 'verwaiste Eltern' oder 'verwaiste Angehörige'. Aber solche Begrifflichkeiten sind lahm und lau. Sie verdeutlichen, dass diese Situationen für Betroffene eine unbegreifliche, unend-lich weite Wüste sind, jenseits allen Ver-stehens und voller Orientierungslosigkeit,

auf der Suche nach Antworten, nach einem Wegweiser, nach einem sinnhaften Rahmen. Doch woher kann eine Antwort kommen, in einer Zeit, in der nicht nur Gott tot ist? Worauf kann sie gründen in einer Welt, in der es kein Oben und kein Unten mehr gibt, keinen Fixpunkt, von dem aus ein Halt oder wenigstens eine Richtung er-kennbar wäre? Wenn wir noch eine Orientierung finden können, dann nur

in uns selbst, in jedem einzelnen Selbst. Eine wirkliche Trauerbegleitung überfällt und bedrängt nicht mit vorgefertigten Antworten und Worthülsen. Sie trägt dazu bei, Betroffenen den tiefen Kontakt zu sich selbst zu ermöglichen und Ihnen einen Weg zu zeigen, wie sie sich selbst und ihre eigenen Antworten finden können.

Seit über 30 Jahren begleite ich Menschen in Übergangs-

situationen und in Zeiten tiefgreifenden Wandels.

Systemischer Coach (zert.), Hospiz- und Trauerbegleiter,

Ausbilder für Trauerbegleiter. Meine eigene Biografie hat mich zu dieser Arbeit geführt.

kn7_uwHrt931kn-gj.png

DAS SAGEN BETROFFENE

“Danke für das aufbauende Gespräch.

Hat mir sehr viel Ruhe und Gelassenheit gegeben. Sie sind sehr einfühlig - unbeschreiblich. Ich bin dadurch wieder

zu mir gekommen. Vielen Dank!”​

 

Frau R. E., Frankfurt/M.

—  Name, Title

 

Sie haben Fragen?

Fragen Sie! Sie sind mit jeder Frage willkommen!

*Pflichtfeld

Ihre E-Mail wurde erfolgreich verschickt!